HIV-Therapie im Kindesalter

Autor: md

Zu wenig zugelassene Medikamente, die auch noch extrem schlecht schmecken, Scham und Schuldgefühle der Eltern... Die Therapie HIV-infizierter Kinder ist alles andere als einfach. Stellt sich die Frage: Muss wirklich lebenslang behandelt werden?

Der Verlauf einer HIV-Infektion ist bei Kindern deutlich kürzer als bei Erwachsenen und zeigt grundsätzlich eine schnellere Progression. Vor allem bei Säuglingen sind ohne adäquate Therapie die Progressionsraten zu AIDS sehr hoch. Das Risiko eines sechs Monate alten Babys, ohne Therapie innerhalb des nächsten Jahres zu versterben, liegt je nach Helferzellzahlen bei bis zu 80 % (1). Auch ein verzögerter Therapiestart um drei Monate nach der Geburt ist mit erheblichen Nachteilen verbunden: Die Mortalität steigt von < 5 % auf 22 % (2). Die mediane Überlebenszeit beträgt ohne Therapie nur kurze 1,6 Jahre. Deshalb wird bei allen HIV-positiven Kindern unter zwölf Monaten sofort mit einer...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.