Hoch zu Ross - Positive Effekte auf Gangqualität, Gehvermögen und Ausdauer

Autor: Ulla Satzger

Auch wenn die Hippotherapie nicht von den Krankenkassen bezahlt wird, Patienten mit Multipler Sklerose profitieren von dem neurophysiologischen Therapiekonzept. Warum das Pferd als Kotherapeut so gut wirkt, erklärt Privatdozent Dr. med. Peter Flachenecker aus Bad Wildbad.

 

Welchen Stellenwert hat die Hippotherapie im Rahmen der Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose?

Dr. Flachenecker: Die Hippotherapie sollte bei der Therapieplanung deutlich stärker beachtet werden. Sie stellt eine wichtige Ergänzung der physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten dar. Dass Patienten mit Multipler Sklerose von der Hippotherapie profitieren, wurde von uns im Rahmen einer Studie auch wissenschaftlich belegt.

Wie sind Sie dabei vorgegangen?

Dr. Flachenecker: An der kontrollierten, randomisierten Studie nahmen Patienten mit Multipler Sklerose teil, deren Gehvermögen bereits eingeschränkt war – EDSS 4,0 bis 7,0 – und die innerhalb der letzten sechs Monate einen akuten...

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