Höhenlungenödem droht schon ab 2500 m

Autor: abr

Mit akuter Luftnot, Husten und wässrigem Auswurf kam der 43-jährige Niederländer in die Schweizer Klinik. In den letzten zwei Tagen war er jeweils auf etwa 3000 Meter Höhe aufgestiegen. Danach machte seine Lunge schlapp.

Bei der Aufnahme ergaben sich auskultatatorisch keine Auffälligkeiten, im Labor zeigte sich lediglich eine mäßige Erhöhung des CRP. Auffällig war echokardiographisch eine mittelschwere bis schwere Erhöhung des pulmonalarteriellen Drucks sowie eine respiratorische Partialinsuffizienz in der Blutgasanalyse. Im CT sahen die Kollegen fleckförmige Infiltrationen, die sich inhomogen über die ganze Lunge verteilten.

Sildenafil als Prophylaxe mitnehmen?

Diese Veränderungen sind typisch für eine akutes Höhenlungenödem (HAPE), schreiben Paolo Glisenti von der Medizinischen Klinik und Intensivstation am Spital Oberengadin in Samedan und Kollegen im „Schweizerischen Medizinischen Forum“. Dieses...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.