Hyperemesis gefährdet Kinderhirn

Autor: Dr. med. Anja Braunwarth, Foto: Rafael Ben-Ari

Drohen Prinz George und Prinzessin Charlotte von Cambridge Entwicklungsstörungen? Einer aktuelle Studie zufolge durchaus, denn Mama Kate hat in beiden Schwangerschaften unter Hyperemesis gelitten.

Amerikanische Kollegen untersuchten 312 Kinder von 203 Müttern mit Hyperemesis gravidarum und verglichen die Entwicklung mit der von 169 Sprösslingen, deren 89 Mütter ohne dieses Leiden durch die Schwangerschaft kamen.


Es zeigte sich, dass bei Kindern von Frauen mit Hyperemesis ein rund dreimal so großes Risiko für neurologische Entwicklungsauffälligkeiten, etwa Aufmerksamkeitsstörungen oder Verzögerungen beim Sprechen, bestand. Nach Ansicht der Autoren zeigen diese Ergebnisse: Die Hyperemesis gravidarum muss klinisch ernst genommen und gegebenenfalls therapeutisch angegangen werden.


Quelle: Marlena S. Fejzo et al., European Journal of Obstetrics Gynecology and Reproductive Biology 2015,...

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