Immer ein Fall für den Neurochirurgen?

Autor: MW

Wenn eine Hirnblutung sich als größere Raumforderung bemerkbar macht, greifen Neurochirurgen gern zum Skalpell. Doch fahren Patienten mit einer Operation wirklich besser als mit alleiniger intensivmedizinischer Betreuung?

15 bis 20 % aller Schlaganfälle sind auf spontane intrazerebrale Blutungen zurückzuführen, erklärte Privatdozent Dr. Stefan Schwab von der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg auf der 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. In der Hälfte der Fälle liegt eine arterielle Hypertonie zu Grunde. Bei jüngeren Patienten findet man häufiger Gefäßmissbildungen wie Aneurysmen als Blutungsursache.

Nur ein Drittel erholt sich völlig

Seit Beginn der CT-Ära hat sich die Mortalität von vorher 50 bis 92 % auf 35 bis 52 % senken lassen. Heute kann man davon ausgehen, dass etwa ein Drittel der Patienten stirbt, bei einem Drittel schwere Behinderungen zurückbleiben und ein Drittel...

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