Impfraten gegen Rotaviren in den neuen Bundesländern höher

Autor: Anna Julia Voormann

Im Osten Deutschlands sind dreimal so viele Kinder gegen Rotaviren geimpft wie in den alten Bundesländern. Grund sind die je nach Region unterschiedlichen Impfempfehlungen

In Deutschland werden immer mehr Kinder gegen Durchfall-erregende Rotaviren geimpft. Von 2007 bis 2010 stieg die Impfrate im ersten Lebensjahr von drei auf 26 Prozent. Dies zeigen Studien, in denen Wissenschaftler der Universitätskliniken Leipzig, Halle und Oxford deutschlandweit die Zahl der verschriebenen Rotavirus-Impfungen analysierten.

In den alten Bundesländern ist  nur jedes fünfte Kind geimpft

Demnach erfolgt die Impfung gegen die für Kinder bedrohliche Infektion in den neuen Bundesländern rund drei Mal so häufig wie in den alten: In Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, und Sachsen-Anhalt impften Ärzte 2010 insgesamt 60 % der Säuglinge. In den alten...

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