In der Rezidivsituation einer bipolaren Störung lieber Lithium plus Valproat

Autor: Manuela Arand, Foto: BilderBox

BALANCE-Studie stellt Mono-Erhaltungstherapie mit Valproat nach Rezidiv unter Lithium infrage: Auch wenn ein Patient häufig Rückfälle unter Lithium erleidet, sollte er lieber zusätzlich Valproat erhalten als auf das Antikonvulsivum in Monotherapie umgesetzt zu werden.

Dies ist die Quintessenz aus der BALANCE*-Studie und sie widerspricht geltenden Leitlinien, die sich allerdings auch nicht auf eine wirklich aussagekräftige Evidenz stützen können.


Seit Anfang der 1990er Jahre ist in vielen Ländern ein Rückgang der Lithium-Verordnungen zugunsten derjenigen von Antikonvulsiva und Neuroleptika zu beobachten. Valproat ist dabei eine häufig eingesetzte Substanz. Fakt ist: Es liegen keine Vergleichsstudien vor, die die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Substanzen mit denen von Lithium verglichen haben.

Valproat-Monotherapie schnitt in der BALANCE-Studie schlechter ab

In BALANCE ist das nun mit Valproat nachgeholt worden. Da die notwendigen Spiegelkontrollen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.