In vino doch keine Sanitas?

Autor: abc

Schluss mit lustig? Australische Epidemiologen vergällen das zur Kardioprotektion geschlürfte Gläschen. Der Schutzeffekt leichten Alkoholkonsums beruhe einzig auf Verwirrungen bei der Studieninterpretation.

Hier und da ein Schoppen Wein oder ein kühles Helles tut auch Herz und Blutgefäßen gut, heißt es allenthalben. Untermauert wird die These mit zahlreichen Studien, in denen seit etwa einem Vierteljahrhundert immer wieder ein kardioprotektiver Nutzen des moderaten Alkoholgenusses gefunden wurde. Sogar eine Metaanalyse von 51 Studien, die ausgerechnet im Fachblatt „Addiction“ erschien, bestätigte ein um 20 % vermindertes KHK-Risiko beim täglichen Genuss von bis zu 20 g Alkohol (1).

Von Studienirrtümern und Störfaktoren

Doch nun gießen Professor Dr. Rod Jackson von der Universität Auckland und seine Koautoren kräftig Essig in den Wein. Die von Liebhabern eines mäßig aber regelmäßig genossenen...

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