Intranasales Glukagon zum Greifen nah?

Autor: AW/dz; Foto: fotolia/Manuel-Schaefer

Das Anmischen und Injizieren einer Glukagonlösung ist für Laien durchaus komplex. Ein vereinfachtes Notfallmanagement könnte die Hürde niedriger setzen und damit wertvolle Zeit sparen. US-Wissenschaftler testeten nun eine intranasalen Applikation.

Registerdaten zufolge erleidet jeder zehnte Typ-1-Diabetiker mindestens eine schwere Hypoglykämie mit Krampfanfällen oder Bewusstlosigkeit pro Jahr. Bei Patienten mit Krankeitsdauern von über 40 Jahren sind bis zu fünf solcher Ereignisse keine Seltenheit. Alternativen für die Glukagon-Injektion werden daher dringend benötigt. Trotz positiver Ergebnisse verschiedener kleinerer Studien zu intranasalem Glukagon kam es bisher nicht zur Zulassung.

In einer randomisierten Cross-over-Studie mit 75 erwachsenen Typ-1-Diabetikern wagte das Team um Dr. Michael R. Rickels, University of Pennsylvania Perelman School of Medicine, Philadelphia, nun den direkten Vergleich des Effekts einer "nadelfreien"...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.