ITP: Splenektomie ja oder nein?

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Bei der ITP-Behandlung unterscheiden sich die Leitlinien. Ab wann ist eine Splenektomie indiziert und wem hilft der Thrombopoetin-Rezeptoragonist Romiplostim?

Im Erwachsenenalter verläuft eine Immunthrombozytopenie (ITP) meist chronisch oder rezidivierend. Dies macht oft eine Dauertherapie erforderlich und zwingt dazu, über Therapiesequenzen nachzudenken. Aktuelle europäische und amerikanische Leitlinien unterscheiden sich teilweise in ihren Empfehlungen.

Leicht zu übersehen: petechiale Blutungen bei der ITP

Die ITP ist eine seltene Autoimmunerkrankung. Mit einer Inzidenz von 2–4/10 000 Menschen gehört sie zu den „orphan diseases“. Autoantikörper, die gegen die körpereigenen Thrombozyten gebildet werden, führen dazu, dass die Blutplättchen schneller durch die Milz abgebaut werden. Es gibt aber auch Hinweise auf eine verzögerte Megakaryopoese.


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