Jährlich über 1000 Asbest-Tote

Autor: mt

In 24 000 Fällen asbestbedingter Berufskrankheiten sind die Berufsgenossenschaften leistungspflichtig. Die jährlichen Kosten liegen inzwischen bei über 314 Millionen Euro, fast 40 % höher als 1999. 2003 kamen über 3500 anerkannte Berufserkrankungen hinzu, die Zahl der Todesfälle stieg auf 1068 (2002: 1009).

Die Berufsgenossenschaften übernehmen die Kosten für die medizinische Behandlung, für Früherkennungsmaßnahmen sowie Rentenzahlungen an die Betroffenen und Hinterbliebenen. Mit diesen Entschädigungen befreit die gesetzliche Unfallversicherung die Unternehmen von ihrer Haftung.

Asbest wurde vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren vielfältig eingesetzt. Die Latenzzeit bis zum Auftreten einer schwer und häufig tödlich verlaufenden Krankheit beträgt 30 bis 40 Jahre. In Deutschland ist die Verwendung von Asbest seit 1993 vollständig verboten.

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