Johanniskraut muntert verträglich auf

Autor: FJS/Rft

Depressiven Patienten fällt es oft schwer, ihre Erkrankung zu akzeptieren. Und dann noch Psychopharmaka schlucken? Hier kann ein pflanzliches Antidepressivum wie Johanniskraut wichtige Brücken schlagen.

Wer leichte bis mittelschwere Depressionen pflanzlich lindern will, findet in alkoholischen Extrakten des Johanniskrauts ein probates Angebot. Ebenso wie bei synthetischen Antidepressiva ist vom Hypericum keine Akutwirkung zu erwarten - bis sich der stimmungsaufhellende Effekt einstellt, muss sich der Patient meist zwei bis drei Wochen gedulden, worauf man ihn am besten schon vorher aufmerksam macht. Auch der Angriffspunkt des Johanniskrauts ähnelt sehr dem synthetischer Antidepressiva: In vitro hemmen Hypericum-Extrakte die neuronale Aufnahme von Noradrenalin, Serotonin und Aminosäuretransmittern wie L-Glutamat. Damit erweist sich das seit Jahrhunderten genutzte Phytotherapeutikum als...

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