Kampf um den Nachwuchs

Autor: ko

Sachsens Gesundheitsministerin Helma Orosz sucht zusammen mit Krankenkassen und Ärzten nach Maßnahmen gegen eine drohende medizinische Unterversorgung.

In den Kliniken sind bereits 300 Stellen unbesetzt. Und im niedergelassenen Bereich werden zunehmend Praxen für immer geschlossen, weil die Eigentümer in den Ruhestand gehen. 2003 fanden nach Angaben der KV Sachsen 58 von 97 Hausärzten keinen Nachfolger, bei Fachärzten waren es 39 von 91.

Die beteiligten Parteien sind sich über Ziel und Weg im Kampf gegen den Ärztemangel einig, erklärte Gesundheitsministerin Orosz. Als Schwerpunkte nannte sie den Abbau der Bürokratie im Arztalltag, die Förderung der Weiterbildung, eine engere Verknüpfung des Medizinstudiums an die Praxis sowie die stärkere Einbeziehung der Kommunen. Im Oktober soll das endgültige Vorgehen beschlossen werden, dann folgen...

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