Kann radikale Metastasen-Chirurgie die Ganzhirn-Bestrahlung ersetzen?

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Ein größerer Sicherheitsabstand bei der Resektion von Hirnmetastasen kann den Patienten womöglich die nachfolgende Ganzhirnbestrahlung ersparen. Dadurch sinkt das Risiko, eine Demenz zu entwickeln.

Die Zahl der Menschen mit Hirnmetastasen steigt kontinuierlich. Dies liegt nicht nur an der verbesserten Diagnostik, sondern vor allem an Fortschritten bei der Therapie von Primärtumoren. Metastasen sind mittlerweile die häufigsten Malignome im Gehirn, sie machen etwa 30 bis 40 % der zerebralen Malignome aus, erklärte Professor Dr. Gabriele Schackert von der Universitätsklinik und Poliklinik für Neurochir­urgie in Dresden.


Nach der Operation erfolgt üblicherweise eine Ganzhirnbestrahlung. Sie galt lange Zeit als Nonplusultra, weil sie Studien zufolge das Gesamtüberleben von früher drei bis sechs auf neun bis zwölf Monate ...

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