Kartoffelsaft – ein neues Mittel gegen Sodbrennen?

Autor: AW

Ein Antazidum, Schlafen mit erhöhtem Oberkörper, ernährungsmedizinische Tipps – das alles brachte einer von heftigem Sodbrennen geplagten Schwangeren nur wenig. Schließlich schluckte sie Kartoffelsaft, und die Beschwerden verschwanden fast vollständig.

Seit der 27. Schwangerschaftswoche litt die 34-Jährige an so starkem Sodbrennen, dass sie nachts trotz Oberkörperhochlagerung kaum schlafen konnte. Reizarme Kost in kleinen Portionen, der Genuss von Milch oder das Kauen von Mandeln brachten nur kurzfristige Linderung, ein Antazidum half nur mäßig.

Schließlich wurde der Patientin Kartoffelsaft (dreimal täglich 5 ml, zusätzlich abends vor dem Schlafengehen 10 ml) empfohlen. Wenige Tage später rief sie begeistert ihre Ärztin an: Das Sodbrennen sei fast komplett verschwunden, und der Kartoffelsaft wirke viel anhaltender als alle anderen Maßnahmen.

Basischer Puffer ohne reaktive Säurebildung

Die hohen Gestagenspiegel in der Schwangerschaft...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.