Kasse verschwendet munter Fahrtkosten

Autor: REI

Fahrkosten sind ein dicker Posten in der gesetzlichen Krankenversicherung. Zum einen beklagen

 

die Kassen die erheblichen Preisunterschiede bei Rettungstransporten - zum andern setzen sie aber selbst Patienten ins teure Taxi, wie ein Füssener Kollege an zwei Fällen aus seiner Praxis illustriert.

Für Fahrkosten gab die GKV 2002 rund 2,7 Mrd. Euro aus - so viel wie für Kuren oder für Schwangerschaft plus Mutterschaft. Dabei legten die GKV-Fahrkosten in einem Jahr um 7,1 % zu; stärker wuchsen nur die Heilmittelausgaben (+15,4 %). Das Bundesgesundheitsministerium plant deshalb, den § 60 SGB V (Fahrkosten) zu überarbeiten. In dem Rohentwurf für ein Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz ist vorgesehen, dass die Kassen ab 2004 ihren Versicherten Transportleistungen von vertraglich gebundenen "Einrichtungen oder Unternehmen" anbieten können. Die Übernahme von Fahrkosten sei dann nicht mehr erforderlich. Außerdem soll die Kasse nicht mehr für Fahrten aufkommen, "wenn die Versicherten sich...

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