Kein Schutz für Nichtraucher dank Tabaklobby?

Autor: AFP

Die Tabakindustrie nimmt bis heute deutlichen Einfluss auf die Gesundheitspolitik in Deutschland und hat den effektiven Schutz von Nichtrauchern vor Tabakrauch durch Lobbymaßnahmen verhindert. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der University of California im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Weltgesundheitsorganisation WHO, die der "Berliner Zeitung" vom 24.3. vorliegt.

Die Tabakindustrie habe dazu mit Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern zusammengearbeitet und in den 70er Jahren ein "ausgeklügeltes PR-Programm" eingeleitet, das seitdem still betrieben werde. So habe die Tabakindustrie Regierungshandeln zum Schutz der Bürger verhindert, heißt es in der Studie weiter. Inzwischen sei Deutschland eines der wenigen Industrieländer, in denen es nur geringe Einschränkungen für Raucher gebe und die Position der Tabakindustrie nach wie vor als legitimes Interesse wahrgenommen werde.

Der Verband der Cigarettenindustrie wehrte sich gegen die Vorwürfe, Politik oder Forscher illegitim beeinflusst zu haben. "Wir haben bestimmt keine ausgeklügelte Strategie, um die...

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