Kontraindikation zur Lysetherapie beim Schlaganfall?

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Beim ischämischen Schlaganfall bringt die frühzeitige Lyse die besten Ergebnisse. Ist die orale Antikoagulanzientherapie eine Kontraindikation?

Viele Schlaganfallpatienten stehen unter oraler Antikoagulation. Unter einer Lysetherapie dürften sie ein besonders hohes Hirnblutungsrisiko tragen. Doch muss man deswegen allen Antikoagulierten die Lyse verweigern?


Die rasche intravenöse Lyse mit „Tissue plasminogen activator“ (tPA) ist bisher die einzige effektive Therapie bei ischämischem Schlaganfall. Ganz ungefährlich ist sie jedoch nicht: Etwa 2,4 bis 8,8 % der Patienten entwickeln unter tPA eine potenziell lebensbedrohliche Hirnblutung. Leicht nachzuvollziehen, dass Patienten unter Warfarin oder Phenprocoumon dabei besonders gefährdet sind. Eine INR > 1,7 gilt z.B. in den amerikanischen Leitlinien daher auch als Kontraindikation. ...

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