Kostenexplosion beim Zahnersatz?

Autor: AFP

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat Meldungen zurückgewiesen, wonach sich der Zahnersatz für Patienten deutlich verteuert hat. Seit der Einführung von Festzuschüssen im Januar 2005 seien die Kosten bei Zahnersatz für die große Mehrheit der Kassenpatienten nicht gestiegen, erklärte der KZBV-Vorsitzende Jürgen Fedderwitz am Mittwoch in Berlin.

Das Hamburger Magazins "Stern" hatte zuvor berichtet, dass die Kosten für die Patienten in diesem Jahr im Vergleich zu 2004 durchschnittlich um 65 Prozent und damit um gut zwei Drittel geklettert sind. Das Magazin beruft sich dabei auf eine internen Auswertung der AOK-Bayern.

Während die Versicherten 2004 für alle Formen von Zahnersatz, ohne Provisorien und Reparaturen, im Schnitt noch 498 Euro selbst zahlen mussten, waren es laut "Stern"-Bericht in diesem Jahr bereits 823 Euro. Brücken und Kronen verteuerten sich danach sogar um 98 Prozent. Herausnehmbare Prothesen kosteten die Patienten 58 Prozent mehr als im Vorjahr, und kombinierte Prothesen hätten sich um 45 Prozent verteuert. Grund für...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.