Krankengymnastik in der Praxis der Ehefrau

Autor: Anke Thomas

Wird die Krankengymnastik in der Praxis eines nahen Angehörigen erbracht, muss die Beihilfe nicht zahlen. Auch dann nicht, wenn die Leistung von einer Angestellten erbracht wird.

Lässt sich ein Beihilfeberechtigter in der Praxis seiner Ehefrau behandeln, muss die Beihilfe die Kosten nicht übernehmen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

Einem Beamten waren von seinem Hausarzt unter anderem Krankengymnastik und Massagen verschrieben worden. Die Behandlung erfolgte in der physiotherapeutischen Praxis der Beamtengattin und wurde von einer Angestellten durchgeführt.

Die Beihilfestelle lehnte den Antrag unter Hinweis auf eine Beihilfevorschrift ab. Demnach sei die persönliche Tätigkeit eines nahen Angehörigen (Ehegatten, Eltern und Kinder) bei einer Heilbehandlung nicht beihilfefähig. Der Beamte argumentierte, dass er nicht von seiner Ehefrau, sondern von...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.