Krebsregister bleiben Ländersache

Autor: SI

Die Bundesregierung schätzt, dass nach der bundesweiten Einführung des qualitätsgesicherten Mammographiescreenings ab diesem Jahr etwa 5000 Ärzte und medizinisch-technische Radiologieassistentinnen nach den europäischen Leitlinien tätig sein werden.

Durch die stufenweise Einführung des Screenings sei die Fortbildung von Ärzten und Assistenten auch zu schaffen, meint das Bundesgesundheitsministerium. An die Übertragung dieses Modells auf andere häufige Tumorarten werde nicht gedacht: So eigneten sich einige Krebserkrankungen durch den natürlichen Krankheitsverlauf oder ein asymptomatisches, aber therapierbares Frühstadium oder wegen eines Restrisikos der Untersuchung nicht für ein bevölkerungsweites Screeningprogramm, heißt es im BMGS.

Die Erfassung der Tumorerkrankungen gestaltet sich mühsam. Nach dem Auslaufen des Krebsregistergesetzes des Bundes 1999 erfassen die Länder Krebserkrankungen ganz unterschiedlich. Nur das Saarland liefere...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.