Lackierer werden farbenblind

Autor: VS

Autolackierern droht langfristig durch den Umgang mit Lösungsmitteln eine Beeinträchtigung des Farbensehens. Eine solche Störung gilt als Frühwarnzeichen für eine verminderte Durchblutung des Auges, wie man sie auch bei Rauchern findet.

Besonders gefährdet sind ehemalige Lackierer, die mit den vor dem Jahr 1990 üblichen Alkydharzlacken arbeiteten, fanden Dr. Irina Böckelmann und Kollegen vom Institut für Arbeitsmedizin und Hygiene der Universität Magdeburg heraus. Sie führten Farbsinn-Tests bei insgesamt 123 Arbeitnehmern durch. Dabei registrierten sie je nach Testverfahren bei bis zu 3 % der aktuell Lösemittelexponierten und bei 11 bis 26 % der ehemalig Exponierten eine Blau-Gelb-Störung. In der Kontrollgruppe hatten maximal 7 % eine solche Farbschwäche.

Die aktuell beschäftigten Lackierer sind einer geringeren neurotoxischen Wirkung ausgesetzt, schreiben die Autoren in der Zeitschrift "Der Ophthalmologe". Denn heute...

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