Larynxpapillome sind Berufskrankheit

Autor: kß

Erstmals wurde bei einer Krankenschwester eine Larynxpapillomatose als Berufskrankheit anerkannt. Die 28-jährige gynäkologische Op-Schwester hatte bei der laserchirurgischen Abtragung anogenitaler Kondylome assistiert und sich über ihre persistierende Heiserkeit gewundert.

Auf dem Stimmband der jungen Dame saß ein glasiger Polyp, der sich als Papillom entpuppte. Für die konsultierten Virologen bestand kein Zweifel am Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und dem Auftreten der Papillomatose. Die Anamnese hatte ergeben, dass bei der benutzten Absaugmethode mit einem Halbtrichter viel Laserrauch in die Raumluft gelangen konnte.

"Der Dampf ist potenziell toxisch und kanzerogen", erklärte Dr. Luis Calero von der HNO-Klinik der Städtischen Kliniken Köln auf der 107. Jahrestagung der Vereinigung Westdeutscher HNO-Ärzte. Zwar fand man in Laserdampf bislang keine vollständigen Viruspartikel, mitunter aber nackte HPV-DNA, die weniger infektiös ist.

Beim...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.