Leben mit der Depression

Autor: Regine Schulte Strathaus

Die Depression mit sich steigernden Angstzuständen begann kurz nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 1981. Damals ahnte Biggi (Name geändert) noch nicht, dass sie bereits seit vielen Jahren an einer ernsthaften psychischen Erkrankung litt, die ihr Leben heftig durcheinanderwirbeln und schmerzhafte Einschnitte bringen sollte.

Mein Sohn wurde als zweites Kind drei Wochen zu früh mit Kaiserschnitt auf die Welt geholt und musste sofort wegen einer ernsthaften Erkrankung in die Kinderklinik gebracht werden. Als ich aus der Narkose erwachte, war er weg und ich hatte ihn noch nicht einmal im Arm halten können. Ich fühlte mich schwer wie ein Stein, empfand keine Freude und war völlig antriebslos - auch in der Folgezeit. Doch bis ein Arzt die Diagnose „endogene Depression“ stellte, vergingen rund zehn Jahre.

Der fünf Jahre älteren Tochter konnte ich noch zärtliche Gefühle entgegenbringen, doch bei der Pflege meines Sohnes, den ich nach sechs Wochen endlich aus der Klinik nach Hause holen konnte, war ich durch die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.