Lungenentzündung auf Rezept

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Diverse Medikamente setzen ältere Patienten offenbar einem erhöhten Pneumonie-Risiko aus. Ein Lungen-Experte forderte sein Kollegen dazu auf, dies bei Verordnungen im Praxis-Alltag zu berücksichtigen.

Nach wie vor verschreiben Ärzte gern Schlaf- und Beruhigungsmittel – fast 30 Mio. Packungen in einem Jahr, wie Professor Dr. Martin Kohlhäufl von der Klinik Schillerhöhe in Stuttgart-Gerlingen berichtete. Benzodiazepine für ein bis zwei Wochen oder bei Bedarf gegen Panikattacken einzusetzen, ist zweifelsohne sinnvoll, langfristiger Gebrauch birgt dagegen vor allem für Ältere ernste Gefahren. Diese reichen von Desorientiertheit, Schwindel und Stürzen bis hin zum erhöhten Risiko für Lungenentzündungen, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Begünstigen auch Protonenpumpenhemmer Pneumonien?

Kollegen aus Nottingham prüften anhand der Daten von 4964 Patienten hausärztlichen Patienten den Zusammenhang...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.