Macht Kiffen blöd?

Autor: VS

Dass Cannabis die Hirnfunktion verändert, lässt sich anhand von MRT- oder PET-Aufnahmen eindeutig nachweisen. Doch macht sich ein reduzierter Blutfluss oder veränderter Stoffwechsel des Gehirns auch wirklich im täglichen Leben bemerkbar? Bei langjährigen Konsumenten offenbar schon, stellte eine internationale Arbeitsgruppe jetzt fest.

Die Wissenschaftler schlossen 102 Personen, die nahezu täglich Cannabis konsumierten, in ihre Studie ein. Die Hälfte pflegte diese Gewohnheit schon im Schnitt 23 Jahre lang, die andere Hälfte"nur" seit ca. zehn Jahren. Beide Gruppen sowie 33 Kontrollpersonen absolvierten neun verschiedene standardisierte neuropsychologische Tests, bei denen u.a. Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistungen geprüft wurden. Dabei schnitten die Cannabis-Langzeit-Konsumenten signifikant schlechter ab als Kurzzeit-User und Abstinente. Insbesondere das Lernen, Speichern und Abrufen von Informationen war beeinträchtigt. Die Testergebnisse korrelierten signifikant mit der Dauer des Cannabis-Konsums x96 je länger, desto...

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