Männer leiden anders ...

Autor: abr

Die Befunde zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Fibromyalgiesyndrom sind bisher sehr uneinheitlich. Eine neue Studie hat nun versucht, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Die Kollegen befragten 425 Patienten, die an einer Rehamaßnahme teilnahmen, zu Schmerzempfinden, -verarbeitung, Angst und Depression. 25 der Erkrankten waren Männer. Hinsichtlich Schmerzdauer und -stärke gab es keine Unterschiede. Frauen wandten aber vermehrt Schmerzverarbeitungsstrategien an. Dafür fühlten sie sich deutlich häufiger depressiv. Aus den Ergebnissen ist zu schließen, dass bei Frauen ein erhöhter Bedarf an psychosozialen Therapieangeboten besteht, während Männer Hilfe bei der Schmerzverarbeitung benötigen.

Meike Lange et al., Schmerz 2010; 24: 262–266

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.