mCRC: Bevacizumab bei Progression nicht absetzen

Autor: Brigitte Gonschorowski, Foto: sjoehest

Eine randomisierte Studie belegt, dass die kontinuierliche Angiogenesehemmung ein sinnvolles Therapieprinzip bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom darstellt. Die fortgesetzte Gabe von Bevacizumab mit einer Zweitlinien-Chemotherapie verlängert das Überleben, betont Professor Dr. Dirk Arnold, Hamburg.

Prof. Dr. Dirk Arnold,   Hubertus Wald Tumorzentrum, Universität Hamburg


In den Beobachtungsstudien BRITE und ARIES wurde bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC), die unter der First-line-Standardchemotherapie plus Bevacizumab eine Tumorprogression entwickelten, die antiangiogene Therapie in der Zweitlinie weitergeführt. Die Daten legen nahe, dass eine Weiterbehandlung mit dem Angiogenese-Inhibitor das Überleben verlängert.

VEGF istein dauerhafter Angiogenese-Promotor

Unter pathophysiologischen Gesichtspunkten ist es sinnvoll, die antiangiogene Therapie nicht zu beenden. Denn der Angiogenese-Inhibitor ist gegen VEGF gerichtet und VEGF ist ein dauerhafter Promotor...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.