Menschen mit geistiger Behinderung im Praxisalltag

Gesundheitspolitik Autor: Ruth Bahners

thinkstock

Bei der Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander: Es fehlt an bedarfsgerechten medizinischen Angeboten und spezifischem medizinischem Wissen, damit diese Patienten nicht weiter „vergessene Patienten“ sind.

In Deutschland sind 7,3 Millionen Menschen schwerbehindert, mehr als 10 % davon sind geistig / seelisch behindert. „Es besteht ein Vollzugsdefizit“, resümmiert Professor Dr. Susanne Schwalen, Geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer Nordrhein, auf einem Kolloquium der Ärztekammer Nord­rhein zur Frage der medizinischen Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung. Menschen mit geistiger Behinderung sterben früher, haben drei- bis viermal häufiger psychische Probleme, kurz gesagt: „Die Gesundheit dieser Menschen ist deutlich reduzierter.“

Vielfach würden Symptome nicht beachtet und medizinische Implikationen nicht erkannt, von Betreuern und Ärzten. Prof. Schwalm macht dafür die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.