Mit ihren Direktverträgen schreibt die AOK Baden-Württemberg GKV-Geschichte

Autor: Michael Reischmann

„Wir möchten, dass unsere Versicherten gut versorgt sind. Sie sollen die AOK als jemanden erleben, der für sie eintritt. Darum machen wir Direktverträge mit den Ärzten und verknüpfen sie mit den Arzneirabattverträgen. Durch Zuzahlungsbefreiungen hat der Patient davon auch einen finanziellen Vorteil.“ Mit wenigen Worten bringt Vorstandschef Dr. Rolf Hoberg die Philosophie der AOK Baden-Württemberg auf den Punkt.

Die AOK im Südwesten gehört zweifelsfrei zu den Krankenkassen in Deutschland, die willens und in der Lage sind, dicke Bretter zu bohren, wenn es darum geht, neue Versorgungsangebote zu machen. Ob es der bundesweit erste Vollversorgungsvertrag zur hausarztzentrierten Versorgung (HzV) mit dem Hausärzteverband und Medi nach § 73b SGB V ist, der auf Widerstände bei der ärztlichen Selbstverwaltung und in der Arzt-IT-Branche stieß, oder die Ausschreibung exklusiver Wirkstoffrabattverträge – federführend für das AOK-System und von Herstellern juristisch heftig angegriffen: Am Ende hat sich die Kasse jedesmal erfolgreich durchgesetzt.

Daraus resultiert ein entsprechendes Selbstbewusstsein. Eine...

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