Mit Klobrillen gegen die KV demonstriert

Autor: REI

Weil sie fürchtet, trotz einer 60-Stunden-Woche ihre Familie nicht mehr ernähren zu können, hatte die Allgemeinärztin Katrin Fitzler aus dem hessischen Langenselbold einen Sitzstreik in der Frankfurter KV angekündigt und Kollegen ermuntert, mitzumachen. Rund 80 Ärzte und ein Dutzend Journalisten, inklusive TV-Teams, ließen sich das polizeilich überwachte Spektakel nicht entgehen.

Weiße Klobrillen zum Umhängen verteilte die Ärztin an die anwesenden Kollegen – dekoriert mit Sprüchen wie: „Uns stinkt’s“, „EBM 2000+: Griff ins Klo“ oder „Hilfe! Ärzte kacken ab“. Außerdem gab sie an Kollegen und KV-Mitarbeiter schokoladebezogenes Süßgebäck aus, das „Kackhäufchen“ darstellen sollte – und gut schmeckte.

Unzuverlässige <forced-line-break />KV-Überweisungen

Dass Katrin Fitzler bei ihrer Eigeninitiative zu drastischer Symbolik griff, hängt mit ihrem gesteigerten Ärger über die Honorarabrechnung der KV ab: „Wir haben keinen Überblick über unsere finanzielle Situation und keine Planungssicherheit mehr, Abrechnungsunterlagen sind völlig unverständlich, die Unzuverlässigkeit der...

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