Mit Mikro-Duktoskop in die Milchgänge schauen

Autor: gb

Gehört die invasive Milchgangsexstirpation bald der Vergangenheit an? Erstmalig erlaubt die Mikro-Duktoskopie eine direkte Sichtbeurteilung intraduktaler Gewebsveränderungen in der Mamma. Gleichzeitig können Gewebeproben zur histologischen und zytologischen Befundung entnommen werden. Der Eingriff erfolgt ambulant und ist für die Patientin kaum spürbar.

Bei pathologischen Milchgangssekretionen sind Duktosonographie und Galaktographie heute der Standard der apparativen Abklärung und liefern recht zuverlässige Ergebnisse. Trotzdem bleibt der entscheidende Nachteil, dass beide Untersuchungsmethoden nur indirekte Informationen über die Ursache einer Sekretion bzw. Blutung geben. Die Folge: Ein Malignom als Ursache für die Milchgangssekretion kann oft erst nach einer Milchgangsexstirpation und entsprechender histologischer Gewebeaufarbeitung ausgeschlossen werden.

Zytologiebürste und Spülung

Einen direkten Blick ins Innere der Milchgänge erlaubt die Mikro-Duktoskopie. Über ein haarfeines Endoskop (LaDuScope®, PolyDiagnost, Pfaffenhofen), dessen...

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