Myopathie als Medikamenten-Effekt rechtzeitig aufspüren

Autor: lia

Wenn einer Ihrer Patienten über Muskelschmerzen oder Krämpfe klagt, sollten Sie auch eine detaillierte Arzneimittel-Anamnese erheben. Denn nicht wenige Medikamente können in Einzelfällen myotoxisch wirken.

Myotoxische Nebeneffekte von Arzneimitteln sind häufiger als angenommen und werden immer wieder übersehen, schreibt Dr. Josef Finsterer von der Wiener Rudolfstiftung in „Der Nervenarzt“. Treten in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme eines Arzneimittels beispielsweise Myalgien, Muskelkrämpfe, Steifigkeit, Paresen und Atrophien auf, besteht der Verdacht auf eine medikamenteninduzierte Myopathie.

Um dies abzuklären, bedarf es präziser anamnestischer Angaben: Hierzu zählen die Dosis des verdächtigen Wirkstoffs sowie Beginn, Dauer und Qualität der Muskelbeschwerden. Neben der Anamnese muss in jedem Fall der Neurostatus erfasst werden, außerdem müssen Sie die Muskelenzyme bestimmen.

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