Neuartiger Netzhautchip für Blinde!

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: fotolia, memorisz

Wieder Gegenstände identifizieren, Gesichtsausdrücke erkennen, Schilder entziffern – für erblindete Menschen ein unerfüllbarer Wunsch? Dank eines elektronischen Retinaimplantats nicht für alle.

Unter den Begriff „Retinitis pigmentosa“ fällt eine Reihe erblicher Krankheiten mit dem Merkmal der fortschreitenden Netzhautdegeneration, die i. d. R. in Blindheit endet. In Deutschland sind etwa 30 000 Menschen betroffen, berichtete Professor Dr. Eberhart Zrenner vom Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und dem Departement für Augenheilkunde in Tübingen im Gespräch mit Medical Tribune.


Ein subretinal implantierter Chip kann den Patienten einen Teil ihrer Sehkraft wiedergeben. Das Verfahren eignet sich für Blinde, deren innere Netzhaut und zentrale neuronale Strukturen intakt sind – wie im Falle einer Retinitis pigmentosa.

Implantat ersetzt die abgestorbenen...

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