Neue Immuntherapeutika gegen maligne Tumoren

Autor: Josef Gulden, Foto: thinkstock

Nachdem beim metastasierten malignen Melanom erst kürzlich mit dem Anti-CTLA-4-Antikörper Ipilimumab und dem BRAF-Inhibitor Vemurafenib das Überleben signifikant verlängert werden konnte, folgen schon die nächsten Medikamente: Weitere monoklonale Antikörper, die ähnlich wie Ipilimumab die Angriffslust von T-Lymphozyten auf Tumorzellen erhöhen, zeigten in Phase-I-Studien Wirkung bei Patienten mit metastasierten Tumoren.

Schon seit mehr als drei Jahrzehnten versuchen Tumorimmunologen, die Abwehrfähigkeiten des Immunsystems gegen maligne Tumoren zu nutzen. Bis vor kurzem fielen allerdings auch bei ausgesprochen immunogenen Malignomen wie dem Melanom oder dem Nierenzellkarzinom die Erfolge nur sehr mäßig aus.


Ein besseres Verständnis der Immunmechanismen scheint jedoch in jüngster Vergangenheit zum Durchbruch geführt zu haben. Seit einem knappen Jahr ist Ipilimumab in der EU zur Behandlung des metastasierten Melanoms zugelassen. Inzwischen sind erste klinische Resultate zu weiteren immuntherapeutischen Antikörpern publiziert und zum Teil zeitgleich bei der ASCO-Jahrestagung in Chicago vorgestellt worden.

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