Neue Substanzen sollen den Organschutz noch verbessern

Autor: MW

Die Blockade des Renin-Angiotensin-Systems steht heute im Zentrum der Hypertoniebehandlung. Neue Substanzen wie Renin-Rezeptorblocker und Angiotensin-2-Rezeptor-Stimulatoren könnten in Zukunft das System noch spezifischer beeinflussen.

Auf „klassische“ Weise wird das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) durch ACE-Hemmer, AT1-Antagonisten und selektive Aldosteron-Blocker gehemmt. Als jüngstes innovatives RAAS-Blockerprinzip steht ein direkter Renin-Inhibitor (Aliskiren) zur Verfügung.

Körpereigene protektive Mechanismen genutzt

Von den neuen Therapieansätzen wie Angiotensin2-Agonisten oder Renin-Prorenin-Rezeptorblockern erhofft man sich weniger eine stärkere Blutdrucksenkung als eine bessere Endorganprotektion, erklärte Professor Dr. Thomas Unger vom Institut für Pharmakologie an der Charité, Klinikum der Universität Berlin auf dem Hochdruckliga-Kongress.

Angiotensin II wirkt bekanntlich über zwei Rezeptoren. Alle...

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