Nierenschäden durch Pharmaka vermeiden

Autor: AW

Für bis zu ein Drittel aller Nierenprobleme in der Klinik sind Medikamente verantwortlich. Im Zweifelsfall muss man verdächtige Arzneimittel absetzen und wenn nötig nach nierenverträglichen Alternativen suchen.

Viele Formen der arzneimittelinduzierten Nephrotoxizität bleiben unbemerkt, weil die Patienten keine Beschwerden haben, schreibt das Team um Dr. David Czock von der Abteilung Nephrologie der Medizinischen Universitätsklinik Ulm in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift“. Oft kommt es nur zu einem schleichenden Kreatininanstieg, und bei zeitlich begrenzter Einnahme des Medikaments (z.B. eines Antibiotikums) erholt sich die Nierenfunktion nach Behandlungsende von selbst. Andererseits können bei immunologischen Ursachen auch allergische Symptome mit Hautausschlag und Hämaturie oder gar dialysepflichtiges Nierenversagen auftreten.

Vier Mechanismen der Nephrotoxizität

Die Arzneimittelschädigung...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.