Orientierungspunktwert: Ärzte und Kassen gehen ins Schiedsverfahren

Gesundheitspolitik Autor: Cornelia Kolbeck

Die Krankenkassen wollen an die Honorare der Niedergelassenen ran. Diese seien seit 2008 deutlich stärker gestiegen als der Aufwand der Praxen, lautet das Argument. Der Orientierungspunktwert soll deshalb sinken. Nicht mit uns, wettern in breiter Front die Vertreter der Vertragsärzte.

Der Orientierungswert, um den derzeit in Berlin im Bewertungsausschuss der Ärzte und Krankenkassen gestritten wird, ist laut Gesetz jeweils zum 31. August für das Folgejahr zu bestimmen. Am ersten Verhandlungstag Mitte August gab es keine Beschlüsse. „Beide Seiten haben das Schiedsverfahren, also den Erweiterten Bewertungsausschuss, angerufen“, informiert KBV-Pressesprecher Dr. Roland Stahl. Termin für die nächste Sitzung ist der 30. August.

Dass die Verhandlungen schwierig sind, war klar, zu konträr sind die Vorstellungen. Während die KBV mehr als drei Milliarden Euro zusätzliches Honorarvolumen fordert, will der GKV-Spitzenverband ans Eingemachte.

Sein Ziel ist die Absenkung des...

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