Palpitationen einfach abklären

Autor: CG

Klagt ein Patient über Herzstolpern, fällt Ihnen dazu gleich eine Fülle von Ursachen ein. Gutartige Extraschläge, gefährliche KHK, Panikattacken, Hyperthyreose – brauchen Sie nun Megadiagnostik mit Monitoring, Echo und Labor? Nicht, wenn Sie Schritt für Schritt vorgehen.

Um das Brustholpern rasch zu differenzieren lauschen Sie zunächst aufmerksam der Schilderung des Patienten und fragen nach Vorboten und Begleitsymptomen, rät Dr. Allan V. Abbott von der University of Southern California im „American Family Physician“. So weisen einzelne Donnerschläge auf benigne Ventrikel-Extrasystolen hin, schnelles Hämmern im Hals auf supraventrikuläre Tachykardie und Auftreten besonders nachts auf Vorhofflimmern. Löst körperliche Belastung die Beschwerden aus, denken Sie an KHK. Generelle Ängstlichkeit weist auf mögliche Panikstörung, und Angaben über Tremor und Hitzeintoleranz lenken das Augenmerk auf die Schilddrüse.

Bei der körperlichen Untersuchung erfassen Sie Zeichen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.