Peptibody stimuliert Thrombopoese und verhindert Blutungsereignisse

Autor: fg

Die Immun-Thrombozytopenische Purpura (ITP) ist eine seltene, schwere und oft chronische Autoimmunstörung, bei der Blutplättchen einerseits beschleunigt zerstört, andererseits zu langsam nachgebildet werden. Die daraus resultierende Thrombozytopenie äußert sich klinisch in einem erhöhten Blutungsrisiko. Dieses lässt sich mit dem gentechnisch hergestellten Romiplostim stark reduzieren, und die Wirksamkeit dieses Medikaments hält mindestens fünf Jahre an.

Eine massive Störung der Neubildung von Thrombozyten spielt bei der ITP eine zentrale Rolle.
Romiplostim, ein „Peptibody“, d.h. eine rekombinant hergestellte Kombination aus Peptid und Antikörper, stimuliert den Rezeptor für Thrombopoetin und bewirkt dadurch die Neubildung von Blutplättchen.

In einer offenen Erweiterungsstudie (#681) wurden Erwachsene mit chronischer ITP mit Romiplostim weiterbehandelt, die vorher an einer Studie mit dieser Substanz teilgenommen hatten. Die Patienten erhielten Romiplostim einmal pro Woche subkutan; die Dosis wurde so angepasst, dass die Thrombozyten immer in einem Bereich zwischen 50 und 200 x 109/l blieben, erklärt Professor Dr. James Bussel, Presbyterian...

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