Pisa-Syndrom fordert den Sherlock Holmes im Arzt

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Hält sich der Patient auffallend schief, so muss unter anderem an ein Pisa-Syndrom gedacht werden. Dieses tritt nicht selten im Gefolge einer Parkinson‘schen Erkrankung auf.

Die Schiefhaltung kann aber auch durch eine allgemeine Dystonie bedingt sein oder auf Nebenwirkungen von Neuroleptika basieren. Denn beim Pisa-Syndrom handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um die begriffliche Beschreibung einer Haltungsstörung, die jedoch bei so manchem neurologischen Patienten anzutreffen ist.


„Diese Störung wird leider noch viel zu wenig beachtet“, meint Professor Dr. Claudia Trenkwalder von der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel im Gespräch mit Medical Tribune Neurologie•Psychiatrie. Das mag unter anderem daran liegen, dass Diagnostik und Therapie der Schiefhaltung ein wenig den Sherlock Holmes im Neurologen fordern.

Pisa-Syndrom und Parkinson...

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