Pneumonie: Kurz behandeln reicht meist!

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Die ambulant erworbene Pneumonie wird nach wie vor zu lange behandelt. Oft reichen schon fünf bis sechs Tage und Steroide werden gar nicht gebraucht, hieß es beim Internisten-Update.

Wie in allen westlichen Industrieländern ist die ambulant erworbene Pneumonie auch hierzulande die bedeutendste Infektionskrankheit. Bis zu einer halben Million Menschen erkranken jährlich daran, etwa die Hälfte muss stationär behandelt werden und knapp 13 % versterben dort, berichtete Professor Dr. Martin Kohlhäufl vom Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie der Universität Tübingen auf dem 5. DGIM-Internisten-Update-Seminar. Der Schweregrad lässt sich leicht mit dem CRB-65-Score ermitteln.

Stationäre Aufnahme

Ab einem Punkt wird die stationäre Aufnahme empfohlen. Eine italienische Gruppe prüfte nun in einem Kollektiv von 2000 zumeist älteren Patienten die Therapiedauer und mögliche...

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