Praxissoftware-Schnittstelle für Selektivverträge: Happy-End nach Hickhack?

Gesundheitspolitik Autor: Jost Küpper

Große Koalitionen sind keine Liebesheiraten. Eine solche Zweckehe könnte jetzt zwischen KV-Gewaltigen, Hausarztfunktionären und Medi-Leuten entstehen. Die Basis: Bloß keine IT-Schnittstelle, die Kassen ein Einkaufsmodell erlaubt.

Am 23. Februar trifft sich in Berlin die Arbeitsgemeinschaft KV-Telematik (ARGE) zu einer Gesellschafterversammlung. Gesellschafter sind alle KVen (außer der hessischen) und die KBV. Zu den KV-Telematikern stoßen Abgesandte von Medi, des Deutschen Hausärzteverbandes (DHÄV) und dessen Dienstleistungstochter HÄVG.

Sie wollen eine einheitliche „integrative, standardisierte Schnittstelle für Selektivverträge“ politisch auf den Weg bringen. Dass ist erstaunlich, ging man sich doch bislang in dieser Angelegenheit eher an die Gurgel. Diese angepeilte Koalition ist keine Hochrechnung, sondern eine begründete Hoffnung. Sie kommt von Dr. Gunter Hauptmann, KV-Chef im Saarland und Vorsitzender der...

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