Praxissterben schadet nichts?

Autor: khb

Jeder vierte Hausarzt in Ostdeutschland ist 60 Jahre oder älter und wird in einigen Jahren in den Ruhestand gehen. Bereits heute finden einige Praxisinhaber nur noch mühsam Nachfolger. Dennoch kommt eine Krankenkassenstudie zu dem Ergebnis, dass kein Hausärztemangel droht und für jede zweite vakant werdende Praxis ein Nachfolger gefunden werden kann.

In einer Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) illustrieren die Autoren Joachim Klose und Dr. Thomas Uhlemann ihre Erkenntnisse am Beispiel Sachsens. Demnach ist zwar damit zu rechnen, dass viele der aus Altersgründen frei werdenden Hausarztpraxen nicht mehr besetzt werden können. Das sei aber kein Problem, da die allgemeinmedizinische Basisversorgung in den neuen Ländern weitgehend durch "Überversorgung" gekennzeichnet sei. Einziger Maßstab dafür sind für das WIdO die Bedarfsplanungsrichtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen.

Mit anderen Worten: Ein bisschen Praxissterben - laut WIdO trifft´s ein Achtel aller Hausarztpraxen - schadet demnach...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.