Quadrimodale Therapie gegen das Blasenkarzinom

Autor: fg

Multimodale Therapien sind in der Onkologie keine Seltenheit; in der Regel handelt es sich um bi- oder trimodale Behandlungsschemata, bei denen etwa eine Operation mit einer Chemo- und gegebenenfalls zusätzlich mit einer Radiotherapie kombiniert wird. Eine Rarität dürfte bisher die quadrimodale Therapie sein, mit der Erlanger Kollegen versuchen, frühe Stadien von Blasenkarzinomen organerhaltend und zugleich kurativ zu behandeln.

Ein aggressives frühes Blasenkarzinom war früher nur durch die komplette Entfernung der Harnblase heilbar. Die Chirurgen haben zwar raffinierte Techniken entwickelt, mit denen man aus Darmgewebe Ersatzblasen rekonstruieren kann, aber damit sind dennoch nicht selten Komplikationen wie Inkontinenz und unvollständige Blasenentleerung verbunden.

Hyperthermie verstärkt die Wirkung der Strahlen

Angestrebt wird deshalb heute nach Möglichkeit immer ein Blasenerhalt, der sich oft erreichen lässt, indem man nach transurethraler Resektion (TUR) des Tumors adjuvante Radiochemotherapien einsetzt.

Die Erlanger Radioonkologen um Dr. Michael Wittlinger haben als vierte Komponente die Hyperthermie...

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