Radikale Operation unnötig?

Autor: ara

Beim Schilddrüsenkarzinom reichen Operation und Radiojodtherapie offenbar aus. Die aggressive Ausräumung der Halslymphknoten verbessert die Prognose nicht, zeigt eine neue Studie.

Wissenschaftler um die Nuklearmedizinerin Dr. Waltraud Eichhorn vom Universitätsklinikum Mainz haben die Überlebenszeiten von knapp 500 Patienten analysiert, die nach Operation eines differenzierten Schilddrüsenkarzinoms zur Radiojodtherapie kamen. Die Eingriffe waren an verschiedenen Kliniken der Einzugsgebiete erfolgt und entsprechend unterschiedlich ausgedehnt.

Wie sich zeigte, erhöhte eine radikale Lymphknotenausräumung die Überlebenschance der Patienten nicht, berichtete Dr. Eichhorn gegenüber Medical Tribune. Auch die Bestrahlung der Schilddrüsenregion brachte keine Verbesserung, sondern erhöhte nur die Nebenwirkungen und verringerte die Lebensqualität.

Das Konzept der Mainzer...

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