Reduzierte Dichte der grauen Substanz nachgewiesen

Autor: fg

Neben dem niedrigen Körpergewicht ist das wichtigste diagnostische Kriterium bei der

Anorexia nervosa ein gestörtes Bild des eigenen Körpers. Dahinter scheint ein kognitiver Defekt zu stecken, der vor allem die Informationsverarbeitung betrifft. Mit ausgefeilten kernspintomographischen Methoden konnte nun sogar eine Minderung der grauen Substanz in einem Hirnareal dingfest gemacht werden, das eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung des menschlichen Körpers spielt.

In Untersuchungen mit der funktionellen Kernspintomographie (fMRT) hat man eine reduzierte Aktivierung in der sogenannten „Extrastriate Body Area“ (EBA) bei Anorexie-Patientinnen gefunden. Die EBA liegt im okzipito-temporalen visuellen Kortex und ist auf die visuelle Wahrnehmung menschlicher Körper und die Verarbeitung dieser Informationen spezialisiert.

Zur Morphologie dieser Region war bislang nichts bekannt, aber weil morphometrische Messungen ergeben hatten, dass das anteriore Cingulum, das ebenfalls an der Pathogenese beteiligt zu sein scheint, sich verkleinert, haben Psychologen und Radiologen an der Ruhr-Universität in Bochum nun T1-gewichtete MRT-Bilder der Gehirne von 15...

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