Rhinosinusitis evidenzbasiert im Griff

Autor: Dr. Elisabeth Nolde, Foto: thinkstock

Antibiotika, Steroide, Phytopharmaka – die Behandlungsoptionen bei der akuten und chronischen Rhinosinusitis sind vielfältig. Doch welche Therapiemaßnahmen sind tatsächlich durch Studien abgesichert? Und bei welchen Symptomkonstellationen kommen sie ins Spiel?

Beunruhigte Eltern stellen immer wieder den Fragenklassiker: Braucht mein verschnupftes Kind Antibiotika? Da die meisten akuten Rhinosinusitiden im Kindesalter viral bedingt sind, lautet die Antwort in der Regel nein, stellt Professor Dr. Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden klar.

Antibitoika sind bei akuter Rhinosinusitis nur in ganz bestimmten Fällen notwendig

Sogar bei eindeutig akuter bakterieller Rhinosinusitis sei bei ansonsten gesunden Menschen nur in folgenden Situationen eine Antibiose erforderlich:

  •  starke Beschwerden, Fieber (> 38,5° C)
  •  Beschwerden haben sich im Verlauf der Erkrankung verstärkt
  •  Komplikation droht
  •  Vorliegen einer chronisch...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.