Riesen-Tüten machen krank

Autor: ara

Schokolade pfundweise, Mega-Burger und Chipstüten im Kingsize-Format - "mehr Essen fürs Geld", wirbt die Lebensmittelindustrie. Das gibt der Adipositas-Epidemie Schub!

Vor 30 Jahren enthielt eine normale Tüte Gummibärchen noch 75 g, heute gibt es sogar Ein-Pfund-Packungen. Großpackungen locken, zahlt man doch auf 100 g Lebensmittel umgerechnet einen günstigeren Preis. Ist die Tüte erst mal auf, gibt es für viele Menschen kein Halten mehr. Anders als kleine Kinder, bei denen noch Hunger und Sättigungsgefühl die Essmenge regulieren, futtern Erwachsene eher abhängig von Außenreizen: Essen zur "Mahl-Zeit", essen bis der Teller leer ist, soziales Essen. "Satt sein" als Verzehr-Kontrolle tritt in den Hintergrund

Da wirkt sich der Trend zu immer größeren Packungen - vor allem bei Süßigkeiten und Snacks - verheerend aus, betont Thomas Ellrott von der Universität...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.