Rückenschmerz: Psyche als Co-Therapeut einbeziehen

Autor: Maria Weiß, Foto: fotolia, Underdogstudios

Psychische Belastung ist bei chronischen Schmerzen fast immer beteiligt. Therapeutisch erscheinen daher psychologische Verfahren sinnvoll – erste Behandlungsergebnisse sind vielversprechend.

Bei Patienten mit chronischem Rückenschmerz finden sich nicht selten psychische Traumata und emotionaler Distress in der Vorgeschichte. Dies geht wiederum mit einer verminderten Druckschmerzschwelle im Rückenbereich einher – und auch einem besonders ungünstigen Gesamtverlauf.

Dies brachte die Arbeitsgruppe von Dr. Jonas Tesarz vom Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg auf die Idee, ob man nicht auch bei diesen Patienten mit „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“ (EMDR) etwas ausrichten könne.

PTBS-Methoden in der Schmerztherapie

Dabei handelt es sich um eine bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) gut etablierte und in zahlreichen...

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